Tieroase Stefanshof e.V. - Wir helfen Tieren in Not!

 

Da es immer wieder zu Missverständnissen und auch Unverständnis kommt, möchte ich einmal ein paar Worte zu unseren "Öffnungszeiten" sagen:
Wir sind NICHT öffentlich und jederzeit besuchbar und wir haben keine Öffnungszeiten.
Unsere Besuchersonntage geben wir rechtzeitig auf unserer FB-Seite, wie auch auf der Startseite unserer Homepage bekannt. An diesen Sonntagen findet eine Führung statt und wir bieten kalte Getränke und Kaffee an.
Wir verlangen keinen Eintritt, freuen uns aber über eine Spende für unsere Tiere.
Das hat nichts damit zu tun, dass wir etwas zu verheimlichen oder zu verbergen hätten. Uns geht es um unsere Tiere....speziell für die Katzen und Hunde bedeuten viele fremde Menschen enormen Stress und auch alle anderen Tiere wollen und brauchen ihren gewohnten Tagesablauf mit möglichst wenig Störungen.
Auch ist unser Tagesablauf genau strukturiert, wir haben täglich ein straffes Pensum an Arbeit und jede Abweichung bedeutet vorher und hinterher enorm viel Mehrarbeit und unsere eh schon knappe Freizeit geht so gegen Null.
Wir werden auch immer wieder gefragt, ob wir denn mit unserem Gnaden/Lebenshof so viel verdienen, dass wir davon leben können.
Wir, die hier leben und die Tiere versorgen.....Stefan, Helga, Jessica und Johannes, sowie unsere Helfer, arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Es gibt keine Aufwandsentschädigungen und schon gar keinen Verdienst!
Der Verein finanziert sich ausschließlich durch Spenden, Patenschaften und Mitgliedsbeiträge, wir erhalten KEINE öffentlichen Gelder oder anderweitige finanzielle Unterstützung.
Stefan, der neben der vielen, anstrengenden Arbeit hier, auch noch Vollzeit arbeiten geht, stellt dem Verein sämtliche Stallungen und Weideflächen kostenlos zur Verfügung, lediglich die Pferde-und Eselkoppeln sind nicht Stefans Eigentum und daher angepachtet.
Zudem stellt Stefan dem Verein Strom und Wasser kostenlos zur Verfügung, nur dadurch ist es möglich, dass der Verein die hohen Kosten für Futter, Tierarzt, Baumaßnahmen etc. tragen kann.
Jeder von uns....sowohl die Helfer, als auch wir vom Vorstand.....kaufen immer mal wieder Dinge für den Verein oder die Tiere, ohne abzurechnen, sei es Futter, Zubehör, Baumaterial oder dergleichen......nein, wir können nicht von der Arbeit hier leben, eher ist es ein Draufzahlgeschäft.....wäre da nicht die bedingungslose Dankbarkeit unserer geretteten Tiere, die mehr wert ist, als alles Geld 
Vielen Dank für´s Lesen und euer Verständnis, ich hoffe, dass ich Missverständnisse beseitigen konnte,
herzlichst
Helga, im Namen des gesamten Vorstands und aller ehrenamtlicher Helfer.

 

ACHTUNG TERMINÄNDERUNG!!
Der nächste Tag der offenen Tür findet statt am

 

29. Juli 2018. 

Einlass ab 13:30 Uhr, Beginn der Führung um 14:00 Uhr, Dauer ca. 1,5 Stunden. 

WICHTIG: Hunde sind herzlich willkommen, jedoch an der kurzen Leine zu führen. Ebenso dürfen Hunde nicht mit in die Tiergehege genommen werden. Auch vom Füttern der Tiere bitten wir abzusehen. Wir freuen uns auf regen Besuch!


 

"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt,

aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier!"

Dies ist unser Leitspruch, nach dem wir handeln sobald ein Tier in Not ist. 

Seinen Anfang nahm alles mit dem Umzug aus dem Reihenhäuschen in der Stadt aufs Land, in den eigenen Bauernhof...der Tiere und der Kinder wegen. Mit einem Pferd, drei Hunden und zwei Katzen kamen wir hier an und obwohl wir auch in München schon im Tierschutz tätig waren, überraschte und entsetzte uns die Masse an herrenlosen, halb verwilderten, verwahrlosten Katzen...das traurige Dasein der Zwingerhunde...und natürlich die plötzlich sichtbare Realität in der Nutztierhaltung.

Schweine...ein Leben lang im Kastenstand, verdammt zur fast völligen Bewegungslosigkeit, dazu gezwungen, in den eigenen Exkrementen auf Beton-Spaltenboden zu liegen...

Kühe...in Anbindehaltung eine neben der anderen, zwei Schritte vor, zwei Schritte zurück...

Kälbchen...wenige Stunden nach der Geburt der Mutter entrissen, in Einzelhaft in Kälberiglus einsam leidend. 

Geboren um zu sterben

So kam es, dass wir auch diese Tiere in unsere Tierschutz-Gedanken aufnahmen...Schweine, Pferde, Esel, Ziegen, Schafe...alles ehemalige Todeskandidaten, finden auf unserem Lebenshof ein artgerechtes, liebevolles Zuhause bis zu ihrem natürlichen Lebensende. Natürlich sind unsere Kapazitäten nicht unerschöpflich, wir können nicht alle retten, der Platz ist begrenzt und die logische Konsequenz daraus ist die mittlerweile streng vegane Lebensweise, um wenigstens auf diese Art dazu beizutragen, das Elend zu verringern. Angebot und Nachfrage...ganz einfach...was nicht gekauft wird, muss nicht produziert werden. Wer sich näher über die vegane Lebensweise informieren will, dem seien die Seiten

Vegan Taste Week
A
nimal Equality
Peta

ans Herz gelegt. Hier erfährt man alles, was man wissen muss und findet auch einfache, leckere Rezepte, die die Umstellung sehr erleichtern. Außerdem stehen natürlich auch wir gerne mit Rat und Tat zur Seite. 

Der ehemalige Vizepräsident der Citibank, Philipp Wollen, hielt bei einem Ethikkongress eine beeindruckende und ergreifende Rede über die Notwendigkeit, auf Fleisch zu verzichten.......äußerst hörenswert! Um zum Video zu gelangen, hier klicken. 

Aber auch Hagen Rether bringt es auf den Punkt, auch er spricht klartext, wenn auch auf die eher zynische Art: Hier zum Video

Tierschutz darf nicht nach Hund und Katze aufhören...jedes Lebewesen hat das gleiche Recht auf Leben wie wir Menschen und wir sind nur ein kleiner Teil des Ganzen. Kein Tier ist dazu da, den Menschen zu belustigen, zu kleiden oder zu ernähren. Man muss nicht jedes Tier lieben, aber man kann ihnen allen wenigstens mit Respekt begegnen. Dass unser Hof "pelzfreie Zone" ist, versteht sich von selbst!

Damit Sie sich ein Bild von unserer Arbeit und unserem Leben hier machen können, bitten wir Sie, uns auf einem Rundgang durch unsere Tieroase zu begleiten. 

Herzlichst

Helga und Stefan Weiß
Tieroase Stefanshof e.V.

Wir versuchen, unsere Homepage immer auf dem neuesten Stand zu halten, es lohnt sich also, sie immer wieder durchzuschauen. Wir aktualisieren regelmäßig Bilder, Texte u. ä.

Wir sind ein als gemeinnützig anerkannter, eingetragener Verein. Ihre Spenden sind daher steuerlich absetzbar.

 


 Aktueller Tierbestand:

3 Rinder
2 Wollschweine

5 Minischweine
19 Schafe
18 Ziegen
7 Esel
5 Pferde
4 Ponys
35 Wellensittiche
10 Nymphensittiche
1 Ziegensittich 

2 Agaporniden
45 Hühner und Hähne

10 Hunde
20 Zwergkaninchen
9 Meerschweinchen
47 Katzen im Freigang bzw. reiner Wohnungshaltung

sowie täglich wechselnde Anzahl an Vermittlungskatzen


 

AKTUELLER NOTFALL!!

Luna ist eine 8jährige Kangal-Mix-Hündin, sie bringt nur mehr 30 Kilo auf die Waage, ist demnach auch nur Haut und Knochen, sie hat einen riesigen Scheidentumor, der bereits eitrig entzündet ist, sie kann nur noch tröpfchenweise Urin absetzen, sie ist wund gelegen, hat viel zu lange Krallen, ihr Fell ist brüchig und stumpf, sie ist dreckig bis auf die Haut und bietet ein Bild des Jammers. 
Sie ist unglaublich lieb, ist Helga gefolgt und in ihr Auto gehüpft, als wäre es das Normalste der Welt, beim Autofahren war sie total entspannt und ruhig, im Wartezimmer ist sie zu Helgas Füßen gelegen, als würden sie schon lange zusammen gehören....sie ist ein Traum von Hund.
Sascha, der Nachbar, dem sie letztlich den Start in ein (hoffentlich) neues Leben zu verdanken hat, meinte, sie spürt genau, dass es jetzt besser wird, aber das glauben wir nicht . Sie hat Helga vertraut, das schon, sie hat gemerkt, dass von ihr keine Gefahr ausgeht, aber dieser Hund hat resigniert, sie erwartet nichts mehr von ihrem Leben, zu lange hing sie an der Kette, unbeachtet, ohne Liebe, ohne ausreichend Nahrung, mit Schmerzen.....ihr Gesichtsausdruck spricht Bände.
Eine sofortige OP des Tumors war aufgrund der schlechten Blutwerte nicht möglich. Am Montag, 02.07.2018, war es aber soweit.  Unser Tierarzt hat sich an die OP gewagt und Luna hat sie gut überstanden. Der Tumor war komplett um die Harnröhre herumgewachsen, diese musste vorsichtig "freigelegt" werden.....die erste große Sorge, ob sie Urin absetzen kann, ist vom Tisch 
Helga war am Nachmittag bei ihr und ist kurz mit ihr Gassi gegangen, da hat sie zweimal gepinkelt und auch Kot abgesetzt.
Entwarnung gibt es dennoch nicht, denn jetzt muss die Naht halten, da darf nichts mehr passieren. ABER wir sind auf einem guten Weg 
Leider ist sie absolut unverträglich mit Katzen, weshalb sie hier bei uns nicht einziehen kann.....aber das war ja von Anfang an so geplant. Auch wegen den Schäferhunden ist es nicht möglich, einen weiteren, dominanten Hund aufzunehmen, aber als wir die Bilder in der Mail gesehen haben, war klar, dass wir ihr unbedingt helfen müssen.....es wird sich eine Lösung finden, da sind wir uns sicher. Sie liebt Kinder, auch kleine Kinder, sie versteht sich mit Hunden, solange sie nicht aufmüpfig sind....aber das ist alles noch Zukunftsmusik, jetzt muss sie erst einmal stabil sein, operiert und gepäppelt werden und dann sehen wir weiter.
Man kann es kaum glauben, dass sich so etwas mitten in Deutschland zutragen kann....wir sind immer noch ganz fassungslos, wie man seinen Hund derart verwahrlosen lassen kann.

WILLKOMMEN IM LEBEN, LUNA 

Die OP war langwierig, sie muss lange stationär bleiben und behandelt werden. Es werden immense Kosten auf uns zukommen und deswegen möchten wir auf diesem Weg darum bitten, uns und Luna finanziell zu unterstützen. Jeder Euro hilft! Wir danken allen, die bisher gespendet haben und natürlich allen, die dies noch tun werden! 

Vor der OP Nach der OP

 

 

 

 

Über Wildtierschutz Deutschland kann man uns mit Spenden unterstützen:


 

 

 

 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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